Finanzen: “Doppelwumms”: Milliarden für Energiepreisbremsen | STERN.de

Der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Reiner Holznagel, warnte, der Bundeshaushalt habe wegen der nötigen Schuldentilgung in der Zukunft kaum Spielraum. “Wir müssen immer wieder deutlich machen, Verschuldung hat ihren Preis gerade in der Zukunft”, sagte er. Holznagel appellierte an Bundesregierung und Bundestag, dass nur diejenigen Hilfsleistungen bekommen sollten, die sie auch brauchten. “Aber diejenigen, die sie sie nicht brauchen, sollten nicht von diesen Schulden profitieren.”

Bevölkerung sieht Milliarden-Abwehrschirm skeptisch

Der “Abwehrschirm” stößt in der Bevölkerung auf Vorbehalte. In einer vorgelegten YouGov-Umfrage zum “Doppel-Wumms” nannten nur vier Prozent der Befragten das Maßnahmenpaket “gut und ausgewogen”. Auftraggeber der Umfrage ist der Online-B2B-Spezialist Visable, der die Plattformen wlw und europages betreibt.

Die Tatsache, dass der Staat unterstützend eingreifen will, wird aber von einer breiten Mehrheit befürwortet. Nur sechs Prozent der Befragten sagten, der Staat solle sich weniger einmischen und auf die Regulierungskräfte des Marktes setzen. Gleichzeitig machen sich aber 13 Prozent Sorgen, das Hilfspaket könne die Staatsfinanzen zu stark belasten.

Quelle dpa und Stern

https://www.stern.de/politik/deutschland/finanzen—doppelwumms—milliarden-fuer-energiepreisbremsen-32837244.html

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